Orientierung
Nackenschmerz
„Mein Nacken tut weh“
Diese Seite hilft Ihnen einzuordnen, ob Ihre Beschwerde mit dem Kiefer zu tun haben könnte. Sie stellt keine Diagnose.
Schematische Darstellung, mit KI erstellt.
Wann es eher nicht der Kiefer ist
Das ist der wichtigere Teil, deshalb steht er zuerst:
- Wenn er sich durch Kopfbewegung verändert und nicht durch Kieferbewegung
- Wenn er in Arm oder Hand ausstrahlt, mit Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust
- Wenn er nach einem Unfall oder Sturz begonnen hat
- Wenn er völlig unabhängig von Kaubelastung besteht
- Wenn er morgens nach dem Schlafen auftritt und mit der Liegeposition zusammenhängt
Wann es der Kiefer sein kann
- Wenn der Nackenschmerz zusammen mit deutlicher Kaumuskelverspannung auf derselben Seite auftritt
- Wenn er sich parallel zu den Kieferbeschwerden verändert
- Wenn sich der Schmerz durch Druck auf die Kaumuskulatur mitauslösen lässt
Was Sie wissen sollten
Nacken- und Kieferbeschwerden treten häufiger gemeinsam auf, als es der Zufall erwarten ließe, und beide Regionen sind über gemeinsame Nervenbahnen verbunden. Reize aus der oberen Halswirbelsäule und aus dem Kiefer laufen im selben Kerngebiet zusammen. Welche Region die andere beeinflusst, lässt sich im Einzelfall meist nicht sagen. Wir behandeln deshalb nicht den Nacken über den Kiefer, sondern arbeiten bei Bedarf mit der Physiotherapie zusammen.
Was dahinterstecken kann
Falls der Kiefer beteiligt ist, sind das die Themen, die dazu passen:
Kaumuskelschmerz Wenn Wange oder Schläfe beim Kauen schmerzenWichtig: Zwei Punkte aus der Liste oben sind mehr als nur eine Abgrenzung zum Kiefer. Wenn der Schmerz in Arm oder Hand ausstrahlt und dabei Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust auftreten, oder wenn die Beschwerden nach einem Unfall oder Sturz begonnen haben, warten Sie damit bitte nicht. Das gehört ärztlich abgeklärt, bevor über den Kiefer gesprochen wird.
Nicht jeder Befund ist behandlungsbedürftig.
Entscheidend sind Ihre Beschwerden, die funktionellen Einschränkungen sowie deren klinische Einordnung, nicht ein Bild allein. Daher ist eine persönliche Untersuchung Voraussetzung für eine Diagnose.
Nicht jeder Befund ist behandlungsbedürftig.
Entscheidend sind Ihre Beschwerden, die funktionellen Einschränkungen sowie deren klinische Einordnung, nicht ein Bild allein. Daher ist eine persönliche Untersuchung Voraussetzung für eine Diagnose.